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Donnerstein, 2725 m, Deferegger Berge

Virgen, Merschenalm, Speikboden, Donnerstein, Griften (Zupalkogel), Zupalseehütte, Würfelehütte, Virgen

Schon öfter habe ich in Virgen mein Quartier bezogen. Direkt von Virgen eine Wanderung begonnen habe ich noch nie. Heute hat Maria keine Zeit, daher gehe ich allein. Durch das unsichere Wetter habe ich keine konkreten Pläne, daher entscheide ich mich sehr kurzfristig für einen Aufstieg nach Süden in die Deferegger Berge. Mit einem Anruf könnte man sich einen Platz im Hüttentaxi zur Wetterkreuzhütte sichern und dadurch an die Tausend Höhenmeter Aufstieg ersparen. Ich habe das nicht gemacht. Als ich mein Auto am Parkplatz bei der Iselbrücke abstelle fährt das Kleinbus-Hüttentaxi gerade vorbei. Macht nichts, ich muss sowieso einige Kalorien verbrauchen, nach all den vielen Speckknödeln, die ich hier schon verdrückt habe.

Virgen in Osttirol liegt auf der Sonnenseite im Virgental. Heute ist von der Sonne nichts zu sehen. Aber auch bei nicht ganz so schönem
Wetter ist das immer noch ein besonders schöner Platz. Rechts hinten ist die Ruine Rabenstein zu sehen, die früher Burg Virgen geheißen hat.

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Da ich heute noch nicht genau weiß wohin ich eigentlich will, gehe ich zuerst auf dem Weg in Richtung Wetterkreuzhütte. Als ich den Almweg
zur Merschenalm kreuze, entscheide ich mich für den weniger steilen Weg. Mehrere Bäche kommen in den Seitengräben herab.
Es gibt genug Wasser, geregnet hat es ja in den letzen Tagen genug.
Aber warum sind die Fichten weiter oben so gelb?

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Die Straße führt nicht bis zur Merschenalm. An derem Ende sind noch Lawinenreste über dem Steinkasbach zu sehen.

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Jetzt geht es auf einem schmalen Weg weiter. Den (gelben) Wald habe ich hinter mir gelassen. Almgebiet ist erreicht.

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Da oben steht auch schon die Merschenalm. Die Almleute sind in der Nähe beim Heu. Für eine Pause ist es noch zu früh.

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Ich gehe gleich weiter rauf und verpasse die Abzweigung zum Speikbodensattel.

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Mit einem kleinen Umweg auf dem Lasörling-Höhenweg schwenke ich aber doch wieder auf den richtigen Weg ein.
Hier bin ich schon auf dem Speikbodensattel. Der Blick geht nach Westen zum Gritzer Riegel, 2736 m.

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Mein Weg führt mich nach Osten zum großen Gipfelkreuz auf dem Speikboden, 2653 m.

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Ein schöner Wiesenkamm geht weiter nach Osten zum Donnerstein, 2725.

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Der Gipfelbereich wird aber auf diesem Wiesenweg südlich umgangen, obwohl der direkte Grat durchaus begehbar ausschaut.

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Diesmal gibt es kein Gipfelkreuz, nur dieses Eisentrumm. Ich nehme an dass es sich um ein Vermessungszeichen handelt.

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Die Fernsicht wird durch den Nebel verhindert. Nach unten zur Zupalseehütte sieht man aber schon.

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Bevor ich dorthin absteige, gehe ich aber noch am Kamm entlang zum Griften (Zupalkogel) 2720 m.
Rechts im Bild ist noch die Melspitze zu sehen. Die wäre auch noch einfach zu erreichen.

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Am Gipfel des Griften hat mich der Nebel komplett verschluckt. Kurz überlege ich über das Legerle zur Wetterkreuzhütte zu gehen
und auf einen freien Platz im Hüttentaxi zu hoffen. Ich entscheide mich aber doch zur Zupalseehütte zu gehen.

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Kurz bevor ich zur Hütte komme, beginnt es auch noch zu regnen. Wieder ist die Versuchung groß zur Wetterkreuzhütte zu gehen.

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Der Regen hört aber gleich wieder auf. Ich gehe doch entlang des Zupalbaches hinunter. Taxifahren kann ich auch in Wien.

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Wieder fallen mir die gelben Nadeln der Fichten auf.

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Aus der Nähe sieht man weiße Fransen an den Nadeln. Ich habe mich später erkundigt. Es dürfte sich um den Fichtennadelblasenrost
(Chrysomyxa rhododendri) handeln, der nicht so gefährlich ist, wie es ausschaut und die Bäume nicht umbringt.

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Die Würfelehütte hat nur von Weihnachten bis Ostern geöffnet. Sie ist der Startplatz der beleuchteten Naturrodelbahn.

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Mit einem Blick nach Virgen beende ich meinen Bildbericht. Schön ist es hier, auch wenn einmal keine Sonne scheint.

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Wer die 21 km und die ca. 1700 Höhenmeter für diese Runde nicht als Training, sondern als Plagerei ansieht, kann die Tour bei der
Wetterkreuzhütte beginnen und auch beenden. Das Hüttentaxi muss aber telefonisch vorbestellt werden (16 Euro rauf und runter).

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