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Neun Gipfel wischen Zellerrain und Zellerhut

Neuhaus, Hinterer Kaserkogel, 1154 m, Kleiner Brennkogel, 1143 m, Mittlerer Brennkogel, 1235 m,
Hinterer Brennkogel, 1265 m, Pfannkogel, 1299 m, Hochpfann, 1268 m, Hahnkogel, 1202 m, Vorderer Kaserkogel, 1160 m,
Neuhaus, Schwarzwieselberg, 1206 m, Möserhütte, Neuhaus

Nach der gestrigen Wanderung über die nördlich von Taschelbach gelegenen Gipfel, stehen heute die südlichen Gipfel zwischen Taschelbach und Zellerhut auf meinen Tourenplan. Hier gibt es keine markierten Wege. Nur ein paar Forststraßen und Jagdsteige. Oft nicht einmal diese. Schwierig ist es alle diese Gipfel zu einer Runde zu verbinden. Es bedeutet natürlich viele Gegenanstiege.

Ich starte bei diesem einzelnen Haus mit Kapelle, östlich von Neuhaus.

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Eine Schotterstraße führt nach Süden. Daneben ein Bach mit wunderschönen, kräftig gelb blühenden Dotterblumen.

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Kurz darauf ein Zaun, ein verschlossenes Tor. Hier scheinen Fremde unerwünscht zu sein. Um niemand aufzufallen gehe ich nicht am Zaun entlang,
sondern biege ab in den Wald, um meinem erstem Ziel, dem Hinteren Kaserkogel näher zu kommen.

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Es gibt sogar Markierungen, was die aussagen, weiß ich nicht, für Wanderer sind sie jedenfalls nicht gemacht.
Der Hintere Kaserkogel ist schnell erklommen. Ich bin ein wenig enttäuscht gleich wieder hinunter in den Höllertalbachgraben gehen zu müssen.

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Doch als nächstes steht der Kleine Brennkogel auf meiner Liste. Der Gipfelbereich wird als Wildtoilette verwendet. Alles voller Rehbemmerl.

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Im Gipfelbereich des Mittleren Brennkogels haben die Ameisen das Sagen. Andere Gipfelzeichen kann ich nicht finden.

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Zwergprimeln, schöne Farbtupfer im Grünbraun.

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Hier bin ich schon auf den Gipfel des Hinteren Brennkogel. Von Norden ist er leicht erreichbar.
Von Süden wäre der Anstieg bedeutend felsiger und schwieriger.

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Daher gehe ich auch nicht weiter nach Süden, sondern benutze diesen steilen, aber unschwierigen Einschnitt zum Abstieg.

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Oberhalb des Baches führt ein schmaler Steig den Hang entlang. Das ist die schwierigste, aber auch die schönste Teiletappe des Tages.
Das Steiglein ist manchmal kaum zu sehen. Man muss aufpassen nicht in den Bach hinabzurutschen.

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Irgendwann verlieren sich die Steigspuren, mehrmals wird der Bach überquert, ich suche einen Anstieg zum Pfannkogel.

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Der direkte Weg ist durch Windbruch verlegt. Mit ein paar Umwegen komme ich aber doch an's Ziel.
Hier oben stehen die Bäume noch. Sonst könnte man den Ausblick zu den Zellerhüten besser genießen.

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Ich lenke meine Schritte wieder nach Norden. Zwischendurch ist auch die Sicht zur Gemeindealpe frei.

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Auf dem Hochpfann, 1268 m, ist sogar die Sicht nach hinten zu den Zellerhüten von den Bäumen fast nicht beeinträchtigt.

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Noch bevor ich mit dem Hahnkogel den siebenten Gipfel das Tages erklimme, gilt mein besorgter Blick den immer dunkler werdenden Wolken.
Gibt es bald Regen?

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Die Ameisen sind noch heraussen und beschäftigen sich intensiv mit diesem Blatt. Sie scheinen sich noch keine Sorgen zu machen.
Kein Wunder, sie haben ja nicht weit nach Hause.

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Nach dem Hahnkogel wird der Weg immer leichter, weniger steil und ein breiterer Rücken. Nach dem Hochschauer steht nur
noch der Vordere Kaserkogel auf dem Programm, dann sind alle Neune, die ich mir für heute vorgenommen habe geschafft.

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Es ist erst halb Drei als ich zum Auto beim Marterl zurückkomme. Das Wetter hat gehalten, die schwarzen Wolken sind fast weg.

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Das fällt mit ein, dass hier ganz in der Nähe noch ein Gipfel ist, der bei sich unserer Tour im Dezember nicht mehr ausgegangen ist.
Für eine eigene Wanderung auf den Schwarzwieselberg ist die Strecke zu kurz. Kurz entschlossen fahre ich nach Neuhaus
und gönne mir noch zum Abschluss die Besteigung dieses übriggebliebenen Gipfels.

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Wenn das Baumsterben so weitergeht, können wir ja immer noch solche künstliche Bäume aufstellen um das Landschaftsbild zu erhalten.
Hier gibt es sogar einen Klettersteig rauf. Ich bin mir nicht sicher was ich von solchen getarnten Handymasten halten soll.
Auf der einen Seite verabscheue ich künstliche, nachgemachte Natur, andererseits ist ein solcher, aus der Entfernung
nicht als solcher erkennbarer Mast, immer noch besser als die metallenen Ungetüme.

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Ganz klein und unauffällig ist der Gipfelsteinmann auf dem Schwarzwieselberg.

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Heute habe ich noch Zeit, einen Umweg zu machen. Die Moserhütte steht an einem besonderem Platz. Es gibt eine Quelle, die den Teich speist, ...

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... einen Steinskulpturengarten, der sich erst noch freischmelzen muss, ...

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und im schon schneefreien Bereich jede Menge Dotterblumen.

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Auf dem Rückweg komme ich noch an einem Hochmoor vorbei. Um nicht zu versinken, umgehe ich es lieber im Wald.
Es gibt moosüberwachsene Steine, hohe Bäume und Farne. Für Waldliebhaber wunderschön.

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Entlang des, von unzähligen Dotterblumen gesäumten Faltlbaches, gehe ich nach Neuhaus zurück.

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An diesem Wochenende ist meine Gipfelliste wieder ein gutes Stück länger geworden.

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