Hier gehts hinauf zum Waxriegelhaus. Etwas links haltend gibt es mehrere Wege zum Moassa und zur Reißtaler Hütte.

Die schattigen Waldpassagen zur Reißtaler Hütte gefallen uns nicht, wir wären lieber in der Sonne geblieben.

Oberhalb der Hütte sorgen alte Sturmschäden für Sonne und Weitblick.

Die Latschenzone ist erreicht. Oben ist der Wetterkogel zu sehen. Der Wetterkogelsteig umgeht die Felsen links.

Der Reißtalersteig geht weiter westlich durch die Raxenmäuer.
Da sind wir schon gewesen, heute gehen wir zum Gretchensteig.

Maria hat den Einstieg bald erreicht.

Einmal gehe ich noch ums Eck...

... dann geht es in eine felsige Schlucht hinein.
Es gibt Drahtseile zum Anhalten, aber für Trittsichere sind nicht einmal die notwendig.

Maria kommt nach, die Kletterstellen sind leicht und kurz und viel zu schnell ist man vorbei.


Auf solche spitze Felszacken muss ich nicht rauf, aber es gefällt mir sie anzuschauen. Der hier schaut sogar zurück, bilde ich mir ein.

Links oben die Preiner Wand, tief unten sieht man das Waxriegelhaus.

In der Vergrösserung sieht man auch den felsigen Entenhügel oberhalb der Hütte. Den besteigen wir heute noch.

Neben den Seilen haben wir noch ein Stück hinauf auf die Hochfläche.


Das Karl-Ludwig-Haus
wird derzeit renoviert. Dahinter der Predigtstuhl und rechts die Preiner Wand.
Dazwischen versteckt sich der Schneeberg hinter den Wolken

Zuerst machen wir noch einen Abstecher zur Heukuppe.
Oben schaut es aus wie am Strand von "Raxos", mit der Schneealpe im Hintergrund.

Nicht ganz einfach ist es, heute ein Gipfelbild ohne andere Wanderer zu machen.
Der richtige Bildausschnitt und eine kleine Retusche helfen dabei.

Alleine sind wir hier nicht, auch andere wollen sich in den Novembersonne wärmen. Ein schwaches Lüftchen stört da kaum.

Nach einer ausgiebigen Gipfelpause gehen wir wieder runter. Ich steuere das Schneefeld an, das erspart das Schuheputzen.

Schattenspiele, im November werden die Schatten schnell länger.

An der Hütte gehen wir vorbei, aber auf den Predigtstuhl wollen wir noch hinauf.

Der große Steinhaufen mit dem Buch ist zwar nicht am höchsten Punkt, dafür hat man hier den schöneren Blick über die Abstürze zur Heukuppe.

Die Sicht nach Osten. Hier werden die Berge immer niedriger.

Beim Abstieg über den Raxriegel studieren wir den Verlauf des Bismarcksteiges unterhalb des Predigtstuhls.
Schaut nicht mal für mich so wild aus. Vielleicht gehen wir den im nächsten Jahr?

Maria schaut sehnsüchtig zur Preiner Wand um den Verlauf des Haidsteiges zu erkennen. Sie will da rauf, da gehe ich aber sicher nicht mit.

Am Waxriegelsteig. Durch die Latschen führt ein guter Weg. Sonst wäre es hier auch mühsam.

Der Entenhügel ist optimal abgesichert mit Leiter, Ketten und Geländer.

Jetzt freue ich mich auf die Rast auf der sonnigen Terrasse des Waxriegelhauses. Es ist kaum ein Platz zu finden. Die neuen Pächter bewältigen den Andrang aber ausgezeichnet. Wir begnügen uns mit einer guten Kaspressknödelsuppe, die grünen Knödel und der Schweinsbraten, die wir an den Nebentischen sehen, schauen aber auch verführerisch aus. Man sollte sich hier mal durch die Speisenkarte kosten.

Als die Sonne hinter dem Berg verschwindet, wird es schnell kälter. Alle wollen gleichzeitig zahlen und gehen.
Auch wir machen dass wir runterkommen. Die letzen Sonnenstrahlen erhellen noch den Predigtstuhl und den Waxriegel.

Als Abschluß, wie immer, unsere Route auf der Kompass-Karte.
Sehr empfehlenwert ist diese kleine Runde und absolut schatzitauglich (siehe oben).
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nächste Tour: Steinerkogl