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Murursprung
P Arsenhaus, Muritzenalm, Sticklerhütte, Murursprung, retour

Meine heutige Wanderung führt mich auf keinen Gipfel sondern zu einer Quelle. Im obern Murtal entspringt ein sehr bekannter Fluß, die Mur. Warum der Ort Muhr sich mit "h" schreibt habe ich nie herausgefunden. In der Nähe von St.Michael zweigt die Straße in den Murwinkel ab.

Beim Arsenhaus zweigt der Weg zum Rotgüldensee ab. Er ist gesperrt, auch für Fußgänger, denn es werden Felsräumarbeiten durchgeführt. In Richtung Sticklerhütte steht ein Fahrverbotsschild mit dem Zusatz:" FürBerechtigte" Almbauern, Forstarbeiter, Hüttenbesitzer und Wirte und natürlich Jäger. Wanderer sind nicht berechtigt, nehme ich an und stelle brav mein Auto ab. Der Mautautomat ist zugeklebt und trägt die Aufschrift "Wintersperre". 2 mal 4 km zusätzlicher Straßenmarsch sind mein Lohn. Is eh gsund des z'Fuaß gehn.

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Schön zu gehen ist es auf der Straße. In der Früh noch angenehm kühl und alles schön grün.

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Immer entlang neben der jungen Mur geht es ins Tal hinein.

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Blümchen zieren die Felswände neben der Straße.

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Nach 4 km habe ich den leeren Parkplatz bei der Muritzenalm erreicht. Von Beeinträchtigungen des Winters ist keine Spur. Die Straße wäre einwandfrei zu befahren gewesen.

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Da hinein geht es zum Karwassersee, aber da komme ich auch auf keinen Gipfel. Auf meinem Weg ist ein Mann mit Holzfällerarbeiten beschäftigt. Ich grüße freundlich und frage ob ich trotzdem da weiter gehen kann. Er nickt nur und ist sonst nicht sehr kontaktfreudig.

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Vorbei an der Zalußenalm gehe ich weiter.

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Das Weißeck ist vielleicht irgendwann noch ein erreichbares Ziel für mich, aber erst wenn der Schnee weg ist.

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Vor mir liegt die Sticklerhütte. Offiziell ist noch geschlossen, aber es gibt Getränke im Trog. Da greife ich aber erst beim Zurückgehen hinein.

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Oben am Mureck ist noch Winter, während es im Tal schon grün ist.

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Bald gibt es auch neben der Mur Schneefelder.

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Ab und zu muss ich auch über den Schnee drübergehen, damit ich weiter nach hinten ins Tal komme.

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Das Wasser der MNur ist manchmal frei und teilweise noch unter den Schneewächten verstäckt.

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So lange ich schneefrei gehen kann gehe ich weiter.

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Hier schießt das Wasser unter der Schneedecke und zwischen den Felsen heraus. Laut Karte ist das der Ort des Ursprungs. Es rinnt aber auch oberhalb noch Wasser.

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Ich gehe noch ein Stück weiter hinauf, ...

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... aber hier ist Schluß mit lustig. Durch den nassen Schnee stapfen macht keinen Sinn, wenn ich doch keinen Gipfel erreichen kann.

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Zuerst wird gejausnet und dann gehe ich zurück.

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Der Parkplatz bei der Muritzenalm ist jetzt gut gefüllt. Sind das lauter Berechtigte?Oder bin ich der einzige Idiot, der sich an Fahrverbotstafeln hält? Ich fühle mich verarscht!

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Die restlichen 4 km, die ich zu gehen habe sind aber nicht so schlimm. Sie gehen entlang von schönen Blumenwiesen.

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An der Straßenböschung blüht ein Strauß Wundklee und mit genügend Trinkwasser ist auch die Hitze gut auszuhalten.

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Meine heutige Wanderung auf der KOMPASS Karte Salzburg eingezeichnet. Die Tour ist 22,3 km weit, ich habe 620 hm bewältigt und habe dafür inklusive Pausen 8:45 Stunden benötigt.

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