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Durch das Gnanitztal auf's Steileck
Tauplitz, Gretlhütte, Gnanitzalm, Ilsehütte, Steileck, 1586 m, retour

Ende November war ich zuletzt im Gnanitztal, das vom Ort Tauplitz nach Osten führt. Damals habe ich es nur bis kurz nach den Hütten auf der Gnanitzalm geschafft. Dann bin ich im Schnee stecken geblieben. Geschneit hat es seit damals mehrfach. Es liegt sicher mehr Schnee, aber ich hoffe das er sich gut gesetzt hat und ich diesmal nicht mit den Schneeschuhen bis auf den Boden versinke.

Die Straße von Tauplitz zum Parkplatz im Gnanitztal ist gut geräumt. Nur das letzte Stück hat eine glatte Schneefahrbahn. Da es fast eben hinein geht kann ich das auch ohne Schneeketten fahren.

Steileck

Der Parkplatz ist kurz vor der Gretlhütte. Dann geht es flach ins Tal hinein.

Steileck

Links ist das Steileck zu sehen, das ich heute erreichen werde. Hinten in der Bildmitte zeigt sich der Wörschacher Raidling.

Steileck

Die Johnsleitnerhütte ist gut eingeschneit. Spuren gibt es keine. Der Schnee ist aber fest und gut zu gehen. Leider ist er nicht fest genug um nicht einzusinken. Auf das Steileck dahinter komme ich von dieser Seite sicher nicht hinauf. Es geht zuerst ins Tal hinein bis zur Ilsehütte. Von dort geht eine Forststraße in den Sattel zwischen Steileck und Sumpereck.

Steileck

Die obere Straße darf ich nicht gehen. Da ist eine gut überwachte Wildfütterung. Ich komme aber auch auf der unteren Straße zum Ziel.

Steileck

Bei der Ilsehütte beginnt der Weg steiler anzusteigen. Er geht in großen Kehren über die Sumperleiten nach oben in den Sattel.

Steileck

Die Straße endet. Jedenfalls ist sie im Schnee nicht mehr zu erkennen. Da ich keinen Weg sehe gehe ich einfach durch den Wald weiter. Wo kein Weg ist kann er auch nicht verboten sein, rede ich mir ein.

Steileck

Ich stapfe in leichten Auf und Ab bis zu dem Punkt wo der Gipfel des Steileck eingezeichnet ist bzw. bis dort hin wo es beginnt steiler bergab zu gehen. Gipfelzeichen oder gar ein Kreuz suche ich vergebens. Ein wenig Aussicht gibt es zwischen den Bäumen zum Almkogel. Ich habe einen Gipfel erreicht, damit gebe ich mich heute zufrieden. Mein eigentlicher Plan sieht ja vor aus dem Gnanitztal bis zum Sumpereck und weiter zur Hochmölbinghütte zu gehen. Das ist mir wohl erst in der schneefreien Zeit möglich.

Steileck

Lawinenreste in einer Straßenkehre machen mich etwas nachdenklich.

Steileck

Der lange Rückweg angesichts Hechlsstein und Gwöhnlistein muss halt auch sein, auch wenn es trotz meiner Spuren auch bergab sehr anstrengend ist.

Steileck

Meine heutige Wanderung auf der KOMPASS Karte Steiermark eingezeichnet. Ich bin 19,6 km weit gegangen,
habe 650 hm bewältigt und dafür 7,3 Stunden benötigt.

Steileck

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