Eine lange Runde über 10 Hügel der Leiser Berge
Ernstbrunn, Semmelberg, 391 m, Schloss Ernstbrunn, Tierpark, Schloss Ernstbrunn, Steinberg, 462 m,
Oberleiser Berg, 457 m, Schulberg, 427 m, Zahlberg, 451 m, Kahler Gipfel, 485 m, Buschberg, 491 m, Buschberghütte, Steinmandl, 476 m, Rosenberg, 352 m, Hinterberg, 352 m, Niederleis, Nodendorf, Ernstbrunn
Heute haben uns Meli und ich einige Hügel in der Leiser Bergen als Ziel gesetzt. Auf den höheren Bergen liegt zu viel Schnee. Wir haben uns auch etwas Sonne und frühlingshafte Temperaturen erhofft, Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Trotzdem war es eine zwar lange aber sehr schöne Wanderung. Unser Startpunkt liegt in Ernstbrunn. Hier bergüßt und das Maskottchen, der Ernsti.
Schon gibt es das erste Gipfelbild. Auf dem Semmelberg, 391 m hoch steht ein Denkmal und dahinter auf einer flachen Wiese eine Rastbank, auf der es bei wärmeren Wetter schön rasten wäre. Nachdem es empfindlich kalt ist und wir noch nicht weit gewandert sind gehen wir gleich weiter.
Gleich in der Nähe ist das Schloss Ernstbrunn. Es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Sogar auf der Parkbank vor dem Tor klebt ein Zettel mit der Aufschrift "Privatbesitz" Hie dürfen wir also auch nicht rasten.
Beim Tierpark ist ein Tor offen. Wir können hinein und sehen, Hirsche, Wildschweine, Esel, Wölfe und arme Hunde. Obwohl der Weitwanderweg durch das Gelände führt dürfen wir beim gegenüberliegendem Tor nicht hinaus. Es ist versperrt. Wir müssen wieder zurückgehen und einen kilometerlangen Umweg machen um auf den richtigen Weg zurückzukommen.
Ein Gipfel dessen Name nicht in der Karte steht. Er ist nur mit seiner Höhe von 462 m eingezeichnet. Wir steigen hinauf. Von der urgeschichtlichen Höhensiedlung finden wir wenig. Nur einige Felsen, viel Gestrüpp und eine Wildfütterung.
Danach geht es weiter zum Oberleiser Berg, der am Aussichtsturm zu erkennen ist. Weiter links, aber rechts neben dem Baum sind noch weitere unserer Ziele an den Radarkuppeln zu erkennen, der Buschberg und das Steinmandl.
Den Turm können wir leider nicht besteigen. Er ist abgesperrt. In der Nähe gibt es schöne Sitzgelegenheiten. Leider ist das Wetter nicht für eine Pause im Freien geeignet. Es ist kalt und windig. Wir machen uns auf die Suche nach einem Winterraum, wo wir unsere Jause essen können.
Den finden wir in der Oberleiser Kirche. Der liebe Gott will sicher nicht dass wir draussen frieren.
Wir sind auf dem Weg zum Schulberg. Es gibt hier steinerne Skulturen, Schön anzuschauen in der offenen Landschaft. Der Rückblick zum Oberleiser Berg nährt die Vermutung dass der Ausichtsturm nicht auf dem höchsten Punkt steht.
Sonniges und warmes Wetter vorausgesetzt wäre es sehr schön hier ein wenig in der Sonne zu liegen. Die Radarkugeln erleichtern die Orientierung. Noch vor dem Buschberg liegt der Zahlberg, den wir als nächstes aufsuchen.
Die lange, flache Hatscherei hat mich ziemlich erschöpft. Meine verspannte Rückenmuskulatur schmerzt, daher gibt es ein Gipfelfoto im Liegen, das entspannt.
Der Vorgipfel des Buschberges mit dem Kreuz wird Kahler Gipfel (auch: Schwedenschanze, Wallburg oder Simperlberg), 485m, genannt.
Gleich neben der Radaranlage auf dem Buschberg steht die Buschberghütte. Sie ist mit 480 m nicht nur die niedrigst gelegene Schutzhütte des Alpenvereins, sondern auch die einzige Schutzhütte die ganzjährig geöffnet ist, außer wenn ich komme dann ist Betriebsurlaub. Schade hätte mich auf eine heiße Suppe gefreut.
Der kürzeste Weg zur Hütte beginnt hier an der Straße an diesem schönen Platz.
Ein hölzernes Kunstwerk namens Familienausflug bietet für Meli eine schöne Sitzgelegenheit.
Wir besuchen noch die Kugel auf dem Steinmandl bevor wir den langen, flachen Hatscher zum Rosenberg auf uns nehmen. Lohnt nicht wirklich denn auch der höchste Punkt ist nur ein flacher Wald. Hier sind wir schon auf dem Weg zu unserem letztel Gipfelziel. Der Hinterberg versteckt sich hier noch hinter den Bäumen. Auf den Gipfel gelangen wir durch stacheliges Gestrüpp. Ich mache Meli darauf aufmerksam dass Vollverschleierung verboten werden soll. Wenn das Gesetz in Kraft tritt, muss sie dann frieren?
Ich bin schon ziemlich müde und will nur noch zum Auto zurück. Den Windberg lassen wir aus und gehen über Niederleis und ...
... Nodendorf zurück auf der Straße nach Ernstbrunn, das wir gerade noch bei Tageslicht erreichen.
Unsere heutige Tour auf der KOMPASS Karte Niederösterreich eingezeichnet. Wir sind 29 km weit gewandert,
haben 400 hm bewältigt und dafür 8:20 Stunden benötigt.