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Wurmaulspitze, Abstieg über Dun nach Pfunders
Brixner Hütte, Wurmaulspitze, 3023 m, Joch in der Enge, Großberggraben, Duner Klamm, Dun, Pfunders

Die Durchwanderung des Pfunderer Höhenweges habe ich gestern abgeschlossen. Heute muss ich nur noch zurück, zum in Pfunders abgestelltem Auto. Ich will nicht wie vor zwei Jahren wieder über die Steinkarscharte nach Dun absteigen, sondern über das Joch in der Enge. Da kann ich vorher noch die Wurmalspitze besteigen. Damit ist dieser Gipfel der einzige Dreitausender, den ich bereits zum dritten Mal besteige. Eigentlich gibt es dafür gar keinen Grund. Beim ersten Mal im Jahr 2007 war ich gleich in der Früh im Nebel oben und hatte danach noch Zeit die Runde über die Wilde Kreuzspitze und den Wildensee zu gehen. Das zweite Mal hatte ich nach der zweiten Etappe am Pfunderer Höhenweg noch zeit für einen Bonusberg. Auch heute ist die Wurmaul nur eine Gelegenheit noch einen Gipfel zu besteigen bevor ich meine Runde beende.

Am Abend und in der Nacht hat es geregnet. Ich erinnere mich an den Dauerregen vor zwei Jahren, wo ich einen ganzen Tag in der Hütte abwarten musste. Diesmal ist es anders. Am Morgen scheint wieder die Sonne, zumindest oben auf den Gipfeln über der Pfannealm.

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Der Aufstieg zum Wurmaul verläuft großteils über schön angelegte Wiesenwege. Hinter mir ist die auch schon zweimal von mir bestiegene Wilde Kreuzspitze zu sehen.

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Sehr schön ist der Abstieg zum Wildensee und durch das Seebachtal vorbei an der Labisebenalm, die auf diesem Bild zu sehen ist.

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Erst ganz zuletzt wird der Anstieg etwas felsiger.

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Ein Drahtseil hilft beim Anstieg zum Gipfelkreuz. Hier geht der Weg links herum.

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Die Aussicht ist diesmal nicht mehr so gut, wie an den Tagen zuvor. Morgen soll eine Kaltfront ankommen und die Schneefallgrenze sinkt auf 1700 m. Dann wird hier alles weiß sein, und ich schon längst wieder zuhause.

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Ein Bild von der Wilden Kreuzspitze muss hier noch rein.

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Dieser Zapfen hat eine interessante Felsstruktur. Man sieht wie verschiedene Schichten umeinandergewickelt wurden.

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Über die sanft geneigten Wiesen gehe ich hinunter zum Joch in der Enge. Der Weg von der Brixner Hütte kommt hier von rechts herauf. Ich will nach links hinunter. Viel weiß ich nicht über diesen Abstieg. In der Karte ist erst weiter unten ein punktierter Weg eingezeichnet. 2010 habe ich auf dem Gipfel zwei Burschen getroffen die hier raufgekommen und auch wieder runtergegangen sind. Gestern habe ich von gegenüber hier rübergeschaut, da hat es sehr steil ausgesehen.

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Unerwartet schroff sind die Seitenwände, aber auch hier wieder sehr interessant anzuschauende Felsstrukturen.

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Dann geht es durch die Rinne hinunter. Von einem Weg kann ich nichts entdecken. Der Hang erweist sich zwar als steil, aber immer gut gangbar und viel einfacher, als ich befürchtet hatte.

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Der übliche Blick zurück ...

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... dann komme ich zu den weiten Wiesen der Weitenbergalm, wo noch die Kühe friedlich vor sich hin grasen.

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Auf dem Almweg gehe ich hinunter nach Dun. Da gegenüber geht es hinauf zur Engbergalm. Oberhalb quert der Höhenweg die steilen Hänge, da bin ich gestern unterwegs gewesen.

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Der Weitenbergbach rauscht herab. Weiter unten verengt sich das Tal zu einer engen Schlucht.

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Oberhalb der Duner Klamm führt der Fahrweg zu den Almen. Von der Klamm selber sieht man nicht viel, außer man beugt sich über das Geländer, was ich tunlichst vermeide.

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In Dun treffe ich auf die Asfaltstraße und die ersten Autos. Ich muss nicht auf der Straße hinuntergehen. Es gibt oberhalb am Hang entlang einen schönen Wiesenweg nach Pfunders.

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Teilweise ist der Weg als Kreuzweg gestaltet. Hier ein besonders schönes Marterl an einer Engstelle.

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Die ersten Höfe oberhalb von Pfunders.

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Das Ende meiner fünftägigen Tour liegt vor mir. Ich setze mich hin und verzehre die letzten Reste meines Proviants, bevor ich hinuter zum Pakplatz beim Bruggerwirt gehe. Es fahren zwar auch Busse, trotzdem ist es mir lieber wenn mein Auto auf mich wartet, statt ich auf den Bus. Es erspart mir das Studium der viel zu komplizierten Fahrpläne und die Abfahrt ist immer genau dann wenn ich sie brauche. Mit ein wenig Wehmut nehme ich Abschied von den Pfunderer Bergen in denen ich diesmal fünf Tage lang unterwegs war. Ich bin mir sicher, dass das nicht mein letzte Aufenthalt in dieser herrlichen Gegend war.

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Meine Strecke auf der KOMPASS Karte Südtirol eingezeichnet. Da ich mein GPS-Gerät auch heute nur ab und zu eingeschaltet habe, sind Teile des Tracks manuell eingezeichnet. Genau sind daher auch die Weglänge und Höhenmeter nicht gemessen. Ungefähr 13 km und 700 m im Aufstieg, sowie 1800 m im Abstieg sind es gewesen. Dazu habe ich 5,5 Stunden benötigt.

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