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Aufstieg von Pfunders zur Tiefrastenhütte
Pfunders, Gampishütte, Passenjoch, 2408 m, Hochsägescharte, 2650 m, Tiefrastenhütte

Vor über zwei Jahren bin ich den Pfunderer Höhenweg gegangen. Damals musste ich wetterbedingt, die dritte und vierte Etappe zu einer Monsteretappe zusammenlegen. Nachzulesen HIER. Schon damals habe ich mir vorgenommen, den fehlenden Teil später nachzuholen. Vor kurzem hat mich auch der Bericht von Wolfgang aus dem Forum Gipfeltreffen wieder daran erinnert, dass diese Tour noch ausständig ist. (Falls du hier reinschaust, danke für den Link!) Als dann auch noch der Wetterbericht mehrere Tage schönes Spätsommerwetter prophezeit gab es kein halten mehr. Ich mache mich auf nach Südtirol.Ich beabsichtige diesmal die beiden Etappen in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Ein, aber nicht der einzige Grund ist, dass ich die Gaisscharte lieber im Aufstieg und am Anfang des Tages begehen möchte, als im Abstieg nach einer langen ermüdenden Etappe. Ich fahre in Wien zu spät weg und brauche auch länger für die Anfahrt als geplant. Es ist daher schon 14 Uhr als ich mein Auto in Pfunders abstelle. Es gibt zwar in Südtirol auch Busse, aber ich habe keine Lust zu umfangreichem Fahrplanstudium und bin daher immer froh wenn am Ende einer Tour mein Auto zuverlässig auf mich wartet.

Mein erstes Ziel von Pfunders ist die Tiefrastenhütte. Diese ist zwar von Terenten viel schneller zu erreichen, aber dort komme ich nach meiner Tour nicht zurück. Daher gehe ich von Pfunders in Richtung Gampishütte. Der Anfang des Weges war gar nicht leicht zu finden, aber dann geht es auf dem Almweg hinauf. Durch den späten Start am Nachmittag brennt die Sonne unbarmherzig vom Himmel, dazu drückt der schwere Rucksack auf die Schultern. Ich werde fünf Tage unterwegs sein und habe dementsprechend viel eingepackt. Sogar Steigeisen sind sicherheitshalber dabei.

tiefrastenhuette

Da oben vor der Scharte liegt die Alm, der Berg im Bild ist nur ein Vorgipfel der Hochgrubachspitze.

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Ich überquere das Passenjoch mit der Höhe von 2409 m, doch noch ist der höchste Punkt nicht überschritten. Hier öffnet sich der Blick über den Passensee zu einigen prominenten Zillertalern.

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Aber noch habe ich den Anstieg nicht geschafft. Ich muss noch 250 hm hinauf auf die Hochsägescharte, die hier im rechten Teil des Bildes schon im Schatten liegt. In der Sonne liegt noch der Graunock, 2827 m.

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Dann, endlich habe ich den 1500-Meter-Aufstieg zur Hochsägescharte geschafft.

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Nur ein rascher Blick hinüber zum Graunock, dann eine kurze Pause. In der Zwischenzeit ist es merklich kühler geworden.

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Da ich heute auf keinem Gipfel war, mache ich halt ein kurzes Posing für's Album in der Hochsägescharte, dann ...

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... freue ich mich auf den 300-meter-Abstieg zur Tiefrastenhütte, die unten schon im Schatten liegt. Über den Wegweisern ist der Kempspitz, der wäre von der Hütte aus in einer Stunde zu erreichen. Vielleicht wenn ich wieder mal hier her kommen sollte.

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Die Tiefrastenhütte ist sehr angenehm. Da passt einfach alles, Essen, Trinken, Preise und freundliche Gastlichkeit. Dabei sind auch heute wenige Übernachtungsgäste hier. Mein Lager habe ich ganz für mich allein. Dann sitze ich auf der Terrasse und blicke hinüber zu den Gipfeln der Dolomiten. Für größere Darstellung mit Beschriftung ins Bild klicken. Erstellt mit Hilfe von PeakFinder.

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Meine Strecke auf der KOMPASS Karte Südtirol eingezeichnet. Auf 10 km Länge musste ich 1500 hm rauf zur Hochsägescharte und 300 hm wieder runter zur Tiefrastenhütte.

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