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Pfunderer Höhenweg, Tag 1

Wiesen bei Sterzing, Gschliessegg, 1670 m, Pfitschalm, Trenser Jochhütte, Höllenkragen, 2387 m, Sengesspitz, 2368 m, Similie-Mahd-Alm

Eigentlich wollte ich schon am Sonntag (1.8.) nach Sterzing fahren um den Pfunderer Höhenweg zu begehen. Doch für Montag ist eine Kaltfront angesagt, daher verschiebe ich den Start um zwei Tage und starte am Dienstag in Wiesen bei Sterzing. Hier beginnt der Höhenweg durch die Pfunderer Berge.

Beim Hotel Wiesnerhof steht eine informative Übersichtstafel. Man kann sich noch einmal den Wegverlauf genau anschauen.

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Jetzt aber los! Erst auf Straßen, später auf Wald- und Almwegen geht es rasch höher.
Hier ein Blick zurück nach Sterzing, ein wenig habe ich die Stadt hinter dem Baum versteckt.

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Der gesamte Höhenweg ist mit einem roten Kreis mit weißem Mittelpunkt markiert. Dieses Zeichen werde ich jetzt tagelang verfolgen.
Das Gesicht ist aber nicht überall hineingezeichnet.

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Die Kaltfront ist am Vortag vorübergezogen. Einige Reste davon hägen noch zwischen den Felszacken der Bergspitzen.

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Bald wird es sonniger und leider auch wärmer. Es geht durch lichte Lärchenwälder und Almwiesen gemütlich weiter.
Hier komme ich bereits zur Pfitschalm.

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Etwas später steht diese kleine Selbstversorgerhütte. Die Trenser Jochhütte ist einfach, aber sehr nett eingerichtet und gut in Ordnung gehalten.
In der Nähe gibt es auch eine Quelle, wo man seinen Wasservorrat nachfüllen kann.

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Der Pfunderer Höhenweg geht hier am Gipfel des Höllenkragens, 2387 m, vorbei. Ich mache das nicht und besteige den Gipfel. Ein Rückblick über das Gliessegg nach Sterzing. Rechts nebem dem bewaldetem Hügel (Gschliessegg, 1670 m) ist mein Ausgangspunkt Wiesen zu sehen.

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Auf dem Höllenkragen steht, wie auf auffallend vielen Gipfeln der Pfunderer Berge, ein sehr großes Gipfelkreuz.

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Etwas genauer hinschauen muss man um die Kohlröschen überhaupt zu sehen.

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Es geht weiter über einen schönen Wiesenkamm zum Trenser Joch und wieder hinauf zur Sengesspitze, 2368 m.

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Vom Joch gibt es einen Abkürzungsweg zur tief unten sichtbaren Similie-Mahd-Alm. Der ist aber sehr steil und bei Nässe keineswegs ungefährlich.

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Ich will aber sowieso noch nicht hinunter. Auf dem Weg zur Sengesspitze erfreue ich mich an zahlreichen Edelweiß.

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Auch der Blick zur Überseilspitze, 2458 m, beieindruckt.

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Erst sehe ich nur eine einzelne Ziege, sie läuft weg als sie mich sieht, doch dann ...

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... ein ganzes Rudel. Jetzt sind sie mutiger. Sie laufen auf mich zu. Ich mache dass ich vom Kamm hinunter komme.

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Auf den 500 Höhenmeter Abstieg zu meinen Nachtquartier ist selten ein Weg und noch seltener eine Markierung zu sehen.
Ist aber auch nicht notwendig, wenn man unten die Alm sieht.

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Die Similie-Mahd-Alm ist keine Schutzhütte, sondern noch eine richtige Alm.
Das Matratzenlager erreicht man durch die erste Dachluke über dem Kuhstall. Durch die zweite Luke kommt man direkt ins Heu.

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Es gibt ein einziges Bett. In der anderen Ecke liegen die Matratzen auf dem Boden. Wem das nicht reicht, kann aber auch ein Zimmer bekommen.

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Bekommen habe ich auch gut schmeckende Kaspressknödeln mit Salat. Dann liege ich in der Wiese und geniesse die Abendstimmung.

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Der erste Abschnitt des Höhenweges ist geschafft. Hier meine Route, händisch auf der Kompass-Karte Online eingezeichnet.

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